BRT
Zapf-Kreuzstein Areal Bayreuth

Städte­baulich­er und land­schaft­s­planer­isch­er Wet­tbe­werb (2. Preis)

mit terra.nova land­schaft­sar­chitek­tur

Bayreuth, 2020

4,0 ha / 65.350 m² GF / 770 Wohnein­heit­en

 

Umwid­mung der ehe­ma­li­gen Pro­duk­tion­sstätte des Zapf-Kreuzstein-Are­als zu ein­er Stadter­weiterung Bayreuths, zwis­chen Uni­ver­sitätscam­pus, zukün­ftigem Sci­ence-Park und umgeben­dem Land­schaft­sraum.

Auf­grund sein­er bish­eri­gen Nutzung bis­lang als her­metisch und als Rand­lage der Stadt emp­fun­den, bietet sich durch die neue Bebau­ung die Chance zur Neuori­en­tierung und For­mulierung eines urba­nen Quartiers geprägt von Aufen­thalt, Kom­pak­theit und Zen­tral­ität.

Es entwick­elt sich ein eigen­ständig ables­bares Stadtquarti­er. Im abwech­slungsre­ichen Netz aus schmalen Erschließungs­gassen und platzar­tiger Aufweitung wer­den die Blick­beziehun­gen auf die neue Grün­verbindung und die Umge­bung bewusst insze­niert.

Während die neue Struk­tur nach außen den Straßen­raum schließt und klare urbane Raumkan­ten aus­bildet, lock­ert sich die Bebau­ung im Innern des Are­als auf und for­muliert den zen­tral gele­ge­nen, baumbe­stande­nen Platz mit dem par­tiell freigelegten Bach als Bassin, fuge­nar­tige Gassen und Aufweitun­gen verbinden diesen mit dem Kon­text, zum Grünzug, Uni­ver­sitäts-Cam­pus, zum Wei­her, in die Bayreuther Innen­stadt, in den Land­schaft­sraum der Aue und zum Sci­ence-Park. Straßen und Platzbere­iche erhal­ten ein­heitliche Belags- bzw. Ausstat­tungse­le­mente, die in ihrer Mate­ri­alqual­ität der Beton­fer­tigteile Bezug auf die frühere Indus­trienutzung nehmen.

Im Innern der einzel­nen Baufelder entste­hen über­sichtliche, gemein­schaftlich nutzbare Hofgärten als pri­vate Spiel- und Freibere­iche der direk­ten Nach­barschaft. Der Freiraum ist inner­halb des gesamten Are­als erleb­bar und for­muliert die beson­dere Qual­ität des Zapf-Are­als als neuen Wohnort.