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PGA
Pasinger Kurve, Paul-Gerhardt-Allee München

Eingeladener städtebaulicher und landschaftsplanerischer Ideenwettbewerb
(Anerkennung)
mit terra.nova Landschaftsarchitekten
München, 2012
38 ha, 250.000 m2 GF

Die Rand­lage des ehe­ma­li­gen Gewerbe­standortes ent­lang der Bahn wird zur priv­i­legierten Wohnadresse gegenüber dem Schloss­park Nymphen­burg. Die angren­zen­den Sied­lung­steile prof­i­tieren von der neu entwick­el­ten Struk­tur auf­grund ihrer Durch­läs­sigkeit, Ver­net­zung und Anbindung. Der Charak­ter des Ortes bleibt gewahrt durch den Erhalt sein­er mor­phol­o­gis­chen Struk­turen, die vorge­fun­de­nen Spuren der vor­ma­li­gen, gewerblichen Nutzung und der Charme der sich zufäl­lig entwick­el­ten Veg­e­ta­tion­sstruk­turen wer­den pro­gram­ma­tisch gefes­tigt und weit­er­en­twick­elt.

Die städte­bauliche Struk­tur definiert den Über­gang von Stad­traum zu Land­schaft­sraum.

Das Are­al for­muliert dabei im Süden und Osten einen Rand zum Gleiskör­p­er ent­lang eines weitläu­fi­gen, öffentlichen Quartier­parks, der durch Land­for­men und Tälern den Lärm­schutz gewährleis­tet.

Im Inneren des Quartiers bilden Querun­gen und Stiche ein leit­er­ar­tiges Sys­tem aus Wohn­we­gen, welche direkt die räum­lich gestaffel­ten Häuser­grup­pen erschließen.

Es entste­ht ein Stadtquarti­er, das die städte­bauliche Struk­tur aufn­immt und mit ein­er spez­i­fis­chen Parkan­lage arrondiert, die sich ins­beson­dere im Kon­trast zum Nymphen­burg­er Schloss­park, vis-à-vis der Gleisan­la­gen durch ihr beson­deres Raumer­leb­nis und die exten­sive Anmu­tung Eigen­ständigkeit ver­schafft.